Texten für die Website: So werden Texte gelesen

Perfekt Artikel für die WebseiteTexten für die Website: So werden deine Online-Texte wirklich gelesen.

Die Bereitschaft, online längere Texte zu lesen, ist gering. Die Gründe: Es ist anstrengend. Die Aufmerksamkeit wird etwa durch eintreffende E-Mails gestört.Bereite daher deinen Text so auf, dass er a) die Leser fesselt und b) die Leser schnell die zentralen Informationen finden.
Der Besucher bleibt nur dann auf deiner Website, wenn er innerhalb von 5 bis 19 Sekunden gefunden hat, wonach er suchte. Gestalte deshalb deine Website ansprechend und übersichtlich.
 

 

Mit unseren Empfehlungen gelingt dir das spielend.

 

1. Die optimale Überschrift ist 1-zeilig und umfasst maximal 6 Wörter. Sie informiert den Leser, ob er auf der Seite findet, was er sucht. Hilfreich ist es, wenn die Überschrift farbig ist. Dann fällt sie eher auf.

2. Hat die Überschrift den Leser angesprochen, wendet er sich den ersten Sätzen zu. Hebe diese optisch etwas hervor, beispielsweise durch Fettung. Inhaltlich biete eine Zusammenfassung an. Ihr Umfang sollte bei 3 Sätzen liegen.

3. Die folgenden Textblöcke setze so luftig, dass der User sie scannen kann. Absätze von maximal 8 Zeilen sind daher ideal. Dabei bildet jeder Absatz einen Sinnabschnitt.

4. Glieder die Absätze durch Zwischenüberschriften. Diese bilden Anker innerhalb des Textes. Aber: Nicht jeder Absatz braucht eine Zwischenüberschrift. Es können auch 2 bis 3 Absätze unter einer Überschrift stehen.

5. Innerhalb der Texte kannst du wenige wichtige Wörter hervorheben, etwa durch Fettung. Ideal sind strukturierende Elemente wie Aufzählungen mit Spiegelstrichen oder Bullet Points.

6. Nutze die Möglichkeiten des Internets und setze Links. Das gilt vor allem für einzelne aussagekräftige Begriffe, die zu vertiefenden Informationen führen. Diese Begriffe solltest du highlighten – als Ankerpunkte fürs Auge.

7. Vermeide alles, was den Lesefluss hemmt. Das heißt:Wähle eine serifenlose Schrift. Sie passt besser zum Medium, ist klarer und am Bildschirm leichter zu lesen, weil die Buchstaben nicht ineinanderfließen. Trenne zusammengesetzte Wörter oder schreibe Sie sie mit Bindestrich. Die deutsche Sprache erlaubt es zwar, Wortungetüme durch Zusammensetzung zu bilden. Diese lassen sich aber nicht schnell erfassen. Vermeide jedes Wort, das zum Verständnis nicht unbedingt notwendig ist. Lass die Zeilen nicht über die ganze Bildschirmbreite laufen. Sonst besteht die Gefahr, dass der Leser beim Zeilenwechsel in eine falsche Zeile rutscht. Wähle den Zeilenabstand nicht zu gering, weil sonst die Zeilen beim Lesen ineinanderfließen oder miteinander verschwimmen.

8. Ist ein Text länger als eine Bildschirmseite, lass ihn ruhig auf der Seite weiterfließen, sodass der User scrollt. Das ist immer noch besser, als wenn er sich auf eine 2. Seite klicken muss.
Extra-Tipp: Wenn du ein sehr komplexes Thema behandelst und dein Text entsprechend lang wird, prüfe, ob du ihn nicht auf mehrere Artikel verteilen kannst. In den einzelnen Texten bietest du dann jeweils einen Link zu den anderen Artikeln. So bleibt der User länger auf der Seite.

9. Bandwurmsätze sind im Internet absolut tabu. Vermeide aber auch abgehackte SPO-Sätze, die nur aus Subjekt, Prädikat und Objekt bestehen. Das Stakkato ist einfach unschön und wirkt sehr ungelenk. Idealerweise umfassen Online-Sätze maximal 15 Wörter. Sind deine Sätze länger, verteile die Informationen besser auf zwei Sätze.

10. Jeder Satz sollte nur einen Gedankengang enthalten.

11. Biete Informationen statt Werbung.

12. Nutze Wörter und Begriffe aus der Alltagssprache, um ein schnelles Verständnis zu gewährleisten.

13. Passe deinen Schreibstil der Zielgruppe an – sowohl hinsichtlich des Alters als auch im Hinblick auf die Werte und Lebensgestaltung. Sprich ökologisch bewusst lebende Leser an, solltest du Begriffe wie natürlich, ethisch, wertvoll benutzen.Sind es eher konservative Leserkreise, verwende Vokabeln wie sicher; Schnäppchenjäger reagieren mit Interesse und Aufmerksamkeit auf alle Begriffe, die mit Preisangeboten zu tun haben.

14. Gib (implizit) Antworten auf die zentralen Fragen der Besucher:
– Bin ich hier richtig?
– Was macht das Unternehmen?
– An wen richtet sich das Angebot?
– Was finde ich auf der Homepage?
– Wie kann ich Kontakt aufnehmen?

15. Schreibe besser nicht aus der „Wir“-Perspektive. Denn es geht nicht um deine Sicht und deine Bedürfnisse, sondern um die deiner Leser. Stelle daher deren Bedürfnisse in den Vordergrund. Versuche, die Leser auch direkt anzusprechen.

16. Platziere unter dem Text Handlungsaufforderungen:
– Abonniere unseren Newsletter!
– Besuche uns an unserem Messestand …
– Ruf uns an!

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